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FC Aarau Frauen - BSC YB Frauen

Samstag, 10. Februar 2024

16:00 Uhr

Sportanlage Schachen, Aarau

Am Samstag, 10. Februar 2024, spielen die FC Aarau Frauen um 16:00 Uhr im Schachen das Meisterschaftsspiel der AXA Women’s Super League gegen die Frauen aus Bern. Für Spannung ist gesorgt. Für die Rückrunde haben sich die FC Aarau Frauen einiges vorgenommen.


Wir würden uns riesig über Ihre Unterstützung freuen!

Unsere heutigen Matchballspender:


• Albert Casutt Gebäudetechnik AG, Zürich

• Sportkommission der Stadt Aarau, Aarau


Herzlichen Dank für die grossartige Unterstützung.

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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht

«Das Eigentor hat uns den Stecker gezogen»: Die Red Boots machen sich das Leben selbst schwer

Die FC Aarau Frauen verlieren gegen die YB Frauen mit 0:5. Der Start in die zweite Saisonphase misslingt den Aarauerinnen klar. Sie verlieren nicht nur deutlich, sondern stehen während 90 Minuten neben den Schuhen. Auch wegen eines Eigentors.


Bericht AZ: Soraya Sägesser


AWSL Play

Bilder

Bilder: Hans Riegler

Kaum war die Partie vier Minuten alt, mussten die Spielerinnen und Fans der FC Aarau Frauen im Schachen den Atem anhalten. Es gab einen Penalty. Denn wenige Sekunden zuvor berührte der Ball den Arm einer Aarauerin. Die Entscheidung des Schiedsrichters war klar. Die Reaktion des Aarau-Trainers Olivier Häusermann an der Seitenlinie ebenfalls: «Nein, hört doch auf, vierte Minute und es beginnt bereits so.»


Doch die FCA-Torhüterin machte es so, wie das Plakat es ihr hinter am Gitter vorgab. «Lorena Barth the wall» stand auf diesem Plakat und wie eine Wand hielt sie den Penalty. Den Fehlstart konnte Barth knapp abwenden. Dennoch hatten die Aarauerinnen Mühe, mit den YB Frauen mitzuhalten. Sie rannten allen Bällen hinterher und verloren sie, sobald sie im Besitz davon waren. Im Spiel war eines schnell klar: Gegen das Pressing von YB brauchte es die volle Defensive.

Die Gäste aus Bern gingen in der 23. Minute durch Naomi Luyet in Führung. Die Stürmerin kam dabei in einen Lauf und schoss an diesem Nachmittag noch zwei weitere Treffer. Auf der anderen Seite kamen die Red Boots kaum zu offensiven Chancen. Und wenn es mal eine Möglichkeit vor dem YB-Tor gab, dann nur eine ungefährliche.


Mit einem Eigentor in zweite Halbzeit

Obwohl sich die FC Aarau Frauen mit einem Rückstand von 0:1 zur Pause glücklich schätzen konnten, vermasselten sie zum Start der zweiten Halbzeit alles. Wie bereits in den ersten 45 Minuten schienen die Red Boots nicht bereit zu sein. Was die Aarauerinnen in den nächsten 45 Minuten zeigten, beschrieb Oliver Häusermann in einem Satz so: «Das war mit Abstand das schlechteste Spiel, seit ich hier bin.»


Denn nach knapp 30 Sekunden in der zweiten Halbzeit kam es zu einem kuriosen Eigentor der Aarauerinnen. Der Ball wurde vors Tor geflankt, wo die Aarauer-Verteidigung diesen zuerst abwehrte. Schliesslich kam der Ball aber zu Rita do Sul, die den Ball mit einer leichten Kickbewegung aus Versehen ins eigene Tor leitete. «Das Eigentor hat uns den Stecker gezogen», sagte Häusermann weiter. Dennoch war er der Meinung, dass diese Niederlage nicht nur die Schuld des Eigentors war.

Mehrere Komponenten führten am Schluss zur 0:5-Niederlage. Dazu gehören die schlechte Verteidigung, die Unsicherheit der Aarauerinnen auf dem Platz, aber auch das perfekte Spiel der YB Frauen. Bereits beim Hinspiel mussten sich die Red Boots gegen YB geschlagen geben. Damals verloren die Aarauerinnen 0:7. Dieses Spiel war nicht nur das bitterste Resultat der ganzen Meisterschaft, sondern war auch das letzte Spiel des damaligen Trainers Raimondo Ponte. Er trat wenige Tage später zurück nach dem er gegenüber CH Media sagte: «Ich hatte noch nie so eine Niederlage.»

Für Aarau ist es die sechste Niederlage in Folge. Doch Häusermann findet immer wieder den Optimismus: «Das Schöne am Fussball ist, wenn wir das nächste Mal gewinnen, spricht niemand mehr von dieser Niederlage.» Doch mit den FC Basel Frauen warten keineswegs leichte Gegnerinnen für das nächste Spiel.

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