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FC Zürich Frauen – FC Aarau Frauen

Samstag, 26. August 2023

16:00 Uhr

Heerenschürli, Zürich

Die FC Aarau Frauen treffen im ersten Meisterschaftsspiel der AXA Women’s Super League auswärts auf die Frauen aus Zürich. Das Spiel kann als SRG- Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


«Die Tore sind aus dummen Eigenfehler entstanden»: Red Boots verlieren zum Saisonauftakt gegen die Meisterinnen


Im ersten Spiel der neuen Saison verlieren die

FC Aarau Frauen gegen die Zürcherinnen mit 0:3. Der neue FCA-Trainer Raimondo Ponte und die Torhüterin Lorena Barth ziehen dennoch ein positives Fazit.


Bericht AZ: Soraya Sägesser 


AWSL Play

Bilder

Grafik: Toni Lüscher

Die 57. Minute stand im Zeichen von frischen Kräften. Denn der FCA-Trainer Raimondo Ponto nahm gleich einen Dreifach-Wechsel vor. Danach gelang es den Aarauerinnen im Spiel erstmals sich den Meisterinnen aus Zürich entgegenzustellen. Die Aarauer Routinierin Simona Petkova rannte allein auf die FCZ-Torhüterin Noemi Benz zu. Es war die bisher beste Chance im Spiel für die Gäste. Doch der ehemalige Goalie der Aarauerinnen hielt.

Zwar war es das erste Spiel der Red Boots Aarau in dieser Saison, eines blieb jedoch wie auch in der letzten Saison gleich: das ängstliche Spiel der Aarauerinnen. «Wir haben wahrscheinlich zu viel Angst gehabt», analysierte der neue Trainer Raimondo Ponte nach dem Spiel. Für ihn war es das erste Pflichtspiel an der Seitenlinie der Aarauerinnen, bei dem er gleich die erste gelbe Karte kassierte.

Bereits vor der Partie sei für ihn klar gewesen, dass Zürich der grosse Favorit im Spiel sei und sein Team deshalb nichts zu verlieren hätte. Doch diese Einstellung war auf dem Heerenschürli erst gegen Schluss zu erkennen.

Mühe den Ball zu erkämpfen

Zu Beginn der Partie liessen sich die Aarauerinnen von Zürich eher einschüchtern. Aarau kämpfte zwar mit ihrem Pressing um jeden Ball, dennoch hatten sie sichtlich Mühe. Kaum war der Ball in ihrem Besitz, war dieser spätestens nach ein paar Pässen wieder bei einer Zürcherin. Die FCZ Frauen waren in allen Belangen das bessere Team auf dem Rasen.

Die Zürcher Mittelfeldspielerin Oliwia Wos war an diesem Nachmittag neben Seraina Piubel das Aushängeschild der Zürcherinnen. Sie war es, die fast jeden Ball der Red Boots vor dem Sechzehner entweder mit dem Kopf oder ihren schnellen Beinen abwehrte. Wos wehrte aber nicht nur die Bälle ab, sondern gab die entscheidenden Pässe nach vorne. Dort sorgte Piubel für zwei Tore, Leela Egli für das Dritte.

«Die Tore sind aus dummen Eigenfehler entstanden», sagte die Torhüterin Lorena Barth. Sie stand bereits in der letzten Saison immer wieder zwischen den Pfosten und ist nach dem Abgang von Noemi Benz die neue Nummer eins im Tor. Im Vergleich zur letzten Saison strahlte sie mehr Sicherheit aus, musste sich dennoch gegen Zürich dreimal geschlagen geben. Nach dem Spiel sagte sie: «Wenn man bedenkt, dass sie Meisterinnen sind, können wir zufrieden sein.»

Erst am Schluss kommt Spannung

Aarau verteidigte mit allen Kräften, deshalb kam es kaum zu offensiven Szenen für den FCA. Einzig in den letzten 15 Minuten des Spiels zeigten sich die Aarauerinnen mehr in der gegnerischen Hälfte. Zum ersten Mal schien das Team von Raimondo Ponte seine Angst abzulegen und nach vorne zu spurten. Dort wurde das Gästeteam aber von der Verteidigerinnen und spätestens Noemi Benz gestoppt. Dennoch blieb es mehrheitlich in Ballbesitz und brachte die Zürcherinnen unter Druck.

Für Aarau ging die erste Partie in der neuen Saison torlos aus. Trotzdem sieht Ponte einen positiven Aspekt im Spiel. «Wir haben nicht aufgeben, als wir im Rückstand waren.» Ähnlich wie die Ängstlichkeit blieb auch der Kampfwille im Team trotz der einigen Abgänge, die die Aarauerinnen hinnehmen mussten.

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