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FC Aarau Frauen - GC Frauenfussball

08.08.2026

Kickoff: 17:00 Uhr

Sportanlage Schachen Aarau - Kunstrasen

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im ersten Spiel der AXA Women's Super League zu Hause auf die Frauen aus Niederhasli. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

Noch besser ist natürlich die Unterstützung live im Stadion. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.


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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


1:5-Niederlage zum Auftakt: «Wir haben wieder mal gesehen, wie es läuft in der AWSL»


Die Red Boots Aarau erwischen gegen die Grasshoppers einen schwierigen Start in die neue Saison. Trotz einer Steigerung nach der Pause gelingt es den Aarauerinnen nicht, das Spiel nochmal spannend zu machen.


Bericht AZ; Dario Lienhard


Matchball Plus, gespendet von AKB




Bilder


Fotos Vivienne Dörfler:



Fotos Sandro Stamm:




AWSL Play

Tabea Schütt trifft zum 1:3.    Bild: Christian Boss
Tabea Schütt trifft zum 1:3. Bild: Christian Boss

Die Worte von Vanesa Hoti nach dem Schlusspfiff bringen den Nachmittag im Aarauer Schachen ziemlich treffend auf den Punkt: «Wir haben wieder mal gesehen, wie es läuft in der AWSL.»  Die Enttäuschung bei den Aarauerinnen war nach der 1:5-Niederlage gegen die Grasshoppers gross.


Die Partie war noch keine vier Minuten alt, als die Aarauer Defensive einen hohen Ball in die Mitte nicht mit letzter Konsequenz klären konnte. Kayla McKenna stand plötzlich völlig frei vor Red-Boots-Torhüterin Jara Ackermann und liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Flach ins rechte untere Eck erzielte die GC-Stürmerin das frühe 0:1.


GC blieb danach am Drücker. Bereits in der 6. Minute landete ein Abschluss der Zürcherinnen am Pfosten, neun Minuten später folgte der nächste Aluminiumtreffer – diesmal an die Latte. Aarau hatte Mühe, sich aus der Umklammerung zu lösen. Nach zwölf Minuten gab es dennoch ein erstes Lebenszeichen: Ein Distanzschuss der Gastgeberinnen stellte die GC-Torhüterin vor unerwartete Probleme und führte immerhin zu einem Eckball.


Aarau findet besser ins Spiel

Nach 21 Minuten wurde die Partie wegen der enormen Hitze für eine Trinkpause unterbrochen. Für Aarau kam diese Unterbrechung gerade recht. Zu diesem Zeitpunkt hätte es aufgrund der Chancen und Aluminiumtreffer durchaus bereits 0:3 stehen können. Die Aarauerinnen konnten sich sammeln und fanden anschliessend besser ins Spiel.


Offensiv blieb der Ertrag allerdings überschaubar. Vanesa Hoti versuchte es aus gut 25 Metern, setzte ihren Schuss jedoch deutlich über das Tor. Kurz vor der Pause bot sich GC nochmals eine grosse Möglichkeit: Ippolito tauchte alleine vor Ackermann auf, lupfte den Ball jedoch am Tor vorbei. Mit dem knappen 0:1 ging es in die Kabinen.


Aarau kam engagierter aus der Pause. Über die Flügel entwickelten die Red Boots mehrere Angriffe und zeigten mehr Mut nach vorne. Die ganz grosse Gefahr vor dem GC-Tor blieb jedoch zunächst aus.


Dann folgte in der 57. Minute ein bitterer Rückschlag. Ausgerechnet in einer Phase, in der Aarau besser im Spiel war. Ein Schuss der Zürcherinnen konnte noch auf der Linie geklärt werden, beim Nachschuss war McKenna jedoch zur Stelle. Die GC-Stürmerin erzielte ihr zweites Tor des Nachmittags und erhöhte auf 0:2.


Schütt verpasst den Anschluss – dann kommt das Traumtor

Nur vier Minuten später wäre Aarau beinahe zum Anschlusstreffer gekommen. Nach einem starken Abschluss der neuen Stürmerin Giulia Bison, die von Juventus Turin nach Aarau gewechselt ist, konnte die GC-Torhüterin den Ball nur nach vorne abwehren. Tabea Schütt stand bereit, wurde von der Situation jedoch überrascht und verfehlte das leere Tor.


Was danach folgte, war das Highlight des Tages. In der 65. Minute wurde die eingewechselte Paige Gayle nicht entscheidend gestört. Aus rund 22 Metern fasste sie sich ein Herz und hämmerte den Ball mit einem satten Schuss in den Winkel. Ein Traumtor zum 0:3. Die Entscheidung.


Doch Aarau zeigte unmittelbar darauf Moral. Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff gelang den Gastgeberinnen das ersehnte Lebenszeichen. Nach einem schönen Zusammenspiel tauchte Tabea Schütt vor dem GC-Tor auf und erzielte den ersten Aarauer-Treffer der neuen Spielzeit zum 1:3. Plötzlich schien wieder etwas möglich zu sein.


Doch die Hoffnung auf eine Aufholjagd erhielt in der 78. Minute einen Dämpfer. Bei einem Zusammenprall mit Doppeltorschützin McKenna blieb Aarau-Torhüterin Jara Ackermann lange liegen. Die Partie musste längere Zeit unterbrochen werden. Beide Spielerinnen konnten nach der Behandlung mit einem Turban weiterspielen.


Konnte trotz Zusammenprall mit Turban weiterspielen: Red Boots-Goalie Jara Ackermann.     Bild: Christian Boss
Konnte trotz Zusammenprall mit Turban weiterspielen: Red Boots-Goalie Jara Ackermann. Bild: Christian Boss

Ackermann verhindert Schlimmeres

In der Nachspielzeit musste Aarau allerdings noch zweimal den Ball aus dem eigenen Netz holen. GC nutzte die fehlende letzte Konsequenz der Gastgeberinnen eiskalt aus und erhöhte noch auf 1:4 und 1:5. Aufgrund der zahlreichen Chancen und der beiden Aluminiumtreffer in der ersten Halbzeit fiel der Sieg der Zürcherinnen letztlich auch in dieser Höhe verdient aus.

Dass es nicht noch schon früher deutlich wurde, war auch der Verdienst von Jara Ackermann. Trotz fünf Gegentoren war sie die beste Akteurin auf Aarauer Seite. Die Torhüterin wirkte sicher und zeigte mehrere gute Interventionen.

Für Aarau bleibt damit zum Saisonauftakt die Erkenntnis, dass in der AWSL kleine Nachlässigkeiten konsequent bestraft werden. Gleichzeitig zeigte die Mannschaft insbesondere nach der Trinkpause in der 1. Hälfte und zu Beginn der zweiten Halbzeit, dass sie mit den Zürcherinnen phasenweise mithalten konnte.


Vanesa Hoti im Interview nach der Auftaktniederlage gegen GC. Dario Lienhard

«Ich muss meine Gedanken noch sortieren, aber so kurz nach dem Spiel bin ich sicher enttäuscht», sagte Hoti nach der Partie. Und Hoti nimmt trotz der deutlichen Niederlage auch etwas Positives mit: «Die erste Halbzeit war in Ordnung. Wir werden aber beide Halbzeiten analysieren, um daran weiterzuarbeiten.»


Am nächsten Samstag treffen die Aarauerinnen in Genf auf die amtierenden Schweizer Meisterinnen von Servette Chênois. Anpfiff ist um 16:00 Uhr. Das Start-Programm für die Red Boots bleibt somit äusserst anspruchsvoll.


Wir danken unseren Partnern

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