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FC Aarau Frauen - FC Zürich

29.08.2026

Kickoff: 17:00 Uhr

Sportanlage Schachen Aarau - Kunstrasen

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im dritten Spiel der AXA Women's Super League zu Hause auf die Frauen aus Zürich. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

Noch besser ist natürlich die Unterstützung live im Stadion. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.


AZ Vorschau


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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


Die höchste Niederlage seit dem Wiederaufstieg: Debakel der Red Boots gegen den FC Zürich


Die Red Boots müssen sich den Frauen des FC Zürich mit 0:8 beugen. Nach der Kanterniederlage sind Spielerinnen und Trainerteam bedient.


Bericht AZ: Melinda Hochegger

Bericht in der AZ

Matchball Plus, gespendet von AKB


Fotos Marco Montagnolo :


Bilder

Fotos Christoph Malaval:



Bilder

Fotos Manuel Gartmann:



Bilder

Fotos Vivienne Dörfler:



AWSL Play

Es waren traurige Szenen, welche die Zuschauenden nach dem Ende der Partie zwischen den Red Boots und den Frauen des FC Zürich im Schachen ertragen mussten. Die FCA-Frauen sackten mit dem Schlusspfiff zu Boden. Anschliessend sprach Trainer Eduardo Barrera mehrere Minuten zu seinem Team, das sich in einem Kreis auf den Boden gesetzt hatte. Die Enttäuschung stand jeder Athletin ins Gesicht geschrieben, während sie den Platz verliessen und in Richtung Garderobe trotteten.



0:8 haben die Red Boots am späten Samstagnachmittag gegen die Zürcherinnen verloren. Es ist die dritte Saisonniederlage im dritten Spiel – und es ist ein Resultat, das in seiner Höhe viel eher an ein Cupspiel eines Super-League-Klubs gegen einen krassen Aussenseiter erinnert. «Ich bin ein wenig unter Schock», sagte Barrera nach der Partie, als er versuchte, die Leistung seiner Equipe einzuordnen.


15 verheerende Minuten im Schachen

Wenige Minuten zuvor, als die 80. Spielminute lief, hatte einer der rund 200 Zuschauer gerufen: «Chömed, kämpfed nomal.» Doch zu diesem Zeitpunkt wäre bereits jeglicher Kampf zu spät gekommen. Nachdem die zweite Halbzeit ausgeglichen gestartet war, Xenia Truninger sogar noch die goldene Chance auf den 1:2-Anschlusstreffer vergeben hatte, wussten die Red Boots plötzlich nicht mehr, wie ihnen geschah: Von der 62. bis zur 77. Minute fielen im Schachen sechs Tore. Wahlweise trafen Kim Dubs (66., 75.), Rahel Hinder (62.) oder Nina Kajzba (69., 71., 77.), die das Skore in der ersten Halbzeit eröffnet hatte.

«Nach dem dritten Wechsel ist so ziemlich alles zusammengefallen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Es war wie in einem Film», bilanzierte Barrera die verheerenden 15 Minuten, die zur höchsten Aarauer Niederlage in der regulären Spielzeit der Women’s Super League seit dem Wiederaufstieg 2021 führten. An was genau dieser Einbruch lag, ob es die Auswechslung von Mittelfeldstrategin Vanesa Hoti zur Pause war, die Überlegenheit im Kader des FCZ oder einfach nur ein schlechter Tag der Red Boots lässt sich im Nachhinein nicht genau sagen.


Nur eines ist klar – das sieht auch Barrera so: Individuelle Fehler wurden konsequent bestraft. Gleich mehrmals führten solche zu Treffern der Zürcherinnen, die in ihrer Art zumindest teilweise an Slapstick erinnerten. «Wir müssen einfach besser werden», lautet Barreras Fazit.


Es wäre mehr möglich gewesen

Besonders bitter ist der Endstand, weil für die Aarauerinnen auf dem heimischen Kunstrasen lange mehr drin gelegen wäre als eine Kanterniederlage. In der Startphase der ersten Halbzeit waren sie sogar das bessere Team. Vanesa Hoti schrammte mit zwei Schüssen aus der Distanz gleich doppelt nur knapp am Goal vorbei. Auch ein guter Abschluss von Rebecca Storr blieb unbelohnt. «Wir haben unglaublich gut angefangen», sagte Barrera.

Doch es waren eben doch die Gäste, die in Führung gingen. Nach einem ärgerlichen Fehler von Goalie Sophie Janz – einem Geschenk wie Barrera das 0:1 später betitelte – fiel das erste Tor der Partie. Mit dem Pausenpfiff gelang es Chiara Bücher, auf 2:0 zu erhöhen. Es war keine gestohlene Führung, aber auch keine, die zwingend war. Ein 0:0 oder ein 1:1 wäre ebenso möglich gewesen. Und wie ein solcher Zwischenstand das Endresultat verändert hätte… auch darüber lässt sich nur spekulieren.


Am Samstag soll Wiedergutmachung folgen

Klar ist: Am kommenden Samstag erhalten die Red Boots die Chance auf Wiedergutmachung, wenn sie erneut zuhause gegen den FC Luzern spielen. Auf dem Papier sind die Innerschweizerinnen, die in der vergangenen Saison das Duell um den letzten Playoff-Platz gegen die Aarauerinnen verloren, auf ähnlichem Niveau wie die Equipe von Barrera. Doch die Luzernerinnen werden dank des 3:1-Sieges über St. Gallen an diesem Wochenende mit Rückenwind anreisen.



«Es erwartet uns mit Luzern nochmals ein schwieriger Gegner», blickt Barrera voraus. Aber vielleicht komme das Spiel gegen ein Team, das nominell auf Augenhöhe mit Aarau ist, gerade gelegen. Neben dem FCZ mussten sich die Aarauerinnen bereits den Grasshoppers (1:5) und den Meisterinnen aus Genf (0:3) beugen. Während aus den ersten drei Spielen keine neun Punkte erwartet worden seien, müsse man gegen Luzern nun punkten, sagt Barrera.

Mit einer Bilanz von nun 1:16 Toren – Aufsteiger Yverdon hat bei ebenfalls drei Niederlagen eine Bilanz von 1:6 – lautet die gute Nachricht: Es kann nur noch besser werden.


Interview AZ


Video: Melinda Hochegger

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