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AXA Women's Super League

Samstag, 04. April 2026

GC Frauenfussball  - FC Aarau Frauen

GC Frauenfussball - FC Aarau Frauen

Samstag, 04. April 2026

Kick-off 17:00 Uhr

GC Campus Niederhasli, Platz 1

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im achtzehnten Spiel der AXA Women's Super League auswärts auf die Frauen aus Zürich. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


«Wir waren quasi auf dem Sterbebett»: Die Red Boots schaffen den Einzug in die Playoffs

Mit einem 0:0 gegen GC sichern sich die Aarauerinnen den letzten Playoff-Platz. Nach einer langen Zeit im Tabellenkeller heisst es jetzt vor allem mental aufarbeiten.


Bericht AZ; Jasmin Steiger


Telegramm


GC - Aarau 0:0 (0:0)

GC Campus – 320 Zuschauende – SR: Florian Fuss


GC: Kozal; Garcia, Lempérière, Nicoli; Bilombi (55. Potier), Looser, Kadriu (55. Ljustina), Müller, Mckenna (70. Pulins); Pfister, Arcangeli (70. Lamontana)


Aarau: Barth; Jäggi, Stierli, Hofer, Asgeirsdottir; Reinschmidt, Schütt, Gartmann (75. Wiedmer), Hoti (90. Kern), Steck (65. Heim); Klingenstein (65. von Felten)


Bilder

Fotos Manuel Gartmann:



Fotos Marco Montagnolo:




Jürgen Seeberger nach dem 0:0 gegen GC. Video: Jasmin Steiger




AWSL Play

Sie haben es geschafft: Die Red Boots stehen in den Playoffs. Was lange nach einem Abstiegskampf aussah, drehte das Team von Trainer Jürgen Seeberger im Schlussspurt der regulären Saison. So lieferten sie auch beim letzten Spiel vor den Playoffs am Samstag gegen GC ab. Mit einem 0:0 holten sie den Punkt, der sie – dank der Luzerner 0:3-Niederlage gegen YB – mit einem Zähler Vorsprung definitiv auf Platz 8 bringt.


Die Freude bei den Aarauerinnen über den Playoff-Einzug ist riesig.    Bild: Alexander Wagner
Die Freude bei den Aarauerinnen über den Playoff-Einzug ist riesig. Bild: Alexander Wagner

«Der Punkt ist Gold wert. Das andere hat uns nicht wirklich interessiert. Klar haben wir irgendwann gehört, dass YB geführt hat, aber wir wollten Punkte holen», sagte Seeberger nach der Partie. Dabei hätte Aarau nicht einmal zwingend gewinnen müssen: Dank der besseren Tordifferenz starteten die Aarauerinnen nämlich vor Luzern in den Spieltag und hatten darum die bessere Ausgangslage als die Innerschweizerinnen.


In Niederhasli zeigte sich aber schnell: Dieses Spiel hätte auch anders ausgehen können. Bei frühlingshaften 16 Grad und Sonne entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. GC traf gleich zweimal haarscharf an den Pfosten und liess Lorena Barth im Goal immer wieder ins Schwitzen kommen. Diese parierte aber ein Schuss nach dem anderen.


Es kam zu mehreren brenzligen Situationen vor dem Aarauer Goal.     Bild: Alexander Wagner
Es kam zu mehreren brenzligen Situationen vor dem Aarauer Goal. Bild: Alexander Wagner

Aber auch die Aarauerinnen kamen immer wieder zu Möglichkeiten, wie etwa durch Anja Klingenstein früh im Spiel oder einem gefährlichen Freistoss von Vanesa Hoti.


Es war ein Spiel, das die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Rängen bis zum Schluss mitfiebern liess und kurzzeitig ging sogar noch das Bier aus. Die Barbetreiber konnten aber zum Glück schnell Nachschub organisieren.


Monatelang ohne Sieg am Tabellenende

Dass die Red Boots überhaupt um den Einzug in die Playoffs spielten, ist nicht selbstverständlich. Noch im Winter stand Aarau abgeschlagen und ohne Sieg am Tabellenende. «Wir waren quasi auf dem Sterbebett und können jetzt wieder laufen», sagte Seeberger. «Das ist ein riesiger Prozess und die Spielerinnen haben mental eine riesige Leistung gebracht.»


Das Team und der Staff jubelt über den Ligaerhalt.    Bild: Alexander Wagner
Das Team und der Staff jubelt über den Ligaerhalt. Bild: Alexander Wagner

16 von 17 Runden verbrachten die Aarauerinnen unter dem Strich. Woche für Woche wuchs der Druck. «Sie haben trotz dem immensen Druck die richtigen Spiele gewonnen und zweimal 0:0 gespielt - das ist Wahnsinn.»


Nach der Nati-Pause wartet mit Servette der Qualifikationssieger - und frischgebackene Cupsieger. Die Rollen sind klar verteilt, aber Aarau reist nicht ohne Selbstvertrauen an. «Wir haben jetzt drei Wochen Zeit, das vor allem mental zu verarbeiten», so Seeberger. «Das waren extreme Belastungen für die Spielerinnen, aber sie haben es überragend gemacht.»


Und dann? «Wir werden uns seriös vorbereiten, aber es ist wichtig, dass wir daran glauben und die Überzeugung aufbauen, dass wir auch für eine Überraschung sorgen können.» Die Playoff-Spiele finden am Wochenende vom 25. und 26. April statt.




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