top of page
< Back

AXA Women's Super League

Samstag, 25. April 2026

FC Aarau Frauen - Servette FC Chênois Féminin

FC Aarau Frauen - Servette FC Chênois Féminin

Samstag, 25. April 2026

Kick-off 16:30 Uhr

Sportanlage Schachen, Aarau - Kunstrasen

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im Playoff 1/4-Final der AXA Women's Super League zu Hause auf die Frauen aus Genf. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.


21761612_red_and_dark_diagonal_grunge_background.jpg

Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


Das Aufbäumen kommt zu spät: Die Red Boots verlieren das Viertelfinal-Hinspiel gegen Servette FC Chênois Féminin mit 1:2


Schlussendlich sind es zwei Unkonzentriertheiten, die die Niederlage für Aarau besiegeln. Die Mannschaft zeigte eine starke Moral und kam kurz vor Schluss nochmals ran, was für das Rückspiel Hoffnung macht. Dennoch sind die Aarauerinnen nun auswärts gefordert.


Bericht AZ; Angelo Kunz


Der Matchball Plus wurde heute gesponsored von Post Sanela Health AG, Zürich, vertreten durch Dirk Wiedenhöfer


Fotos Vivienne Dörfler:




Bilder


Fotos Vivienne Dörfler:


Fotos Fiordaliso a Marca:


Torhüterin Lorena Barth im Interview nach dem Spiel. Video: Angelo Kunz

Jürgen Seebergers Stimme zum Spiel. Video: Angelo Kunz

   

AWSL Play

Schlussendlich sind es zwei Unkonzentriertheiten, die die Niederlage für Aarau besiegeln. Die Mannschaft zeigte eine starke Moral und kam kurz vor Schluss nochmals ran, was für das Rückspiel Hoffnung macht. Dennoch sind die Aarauerinnen nun auswärts gefordert.


Celia Hofer (rechts, Aarau) gegen Bénédicte Simon (links, Servette).    Bild: Alexander Wagner
Celia Hofer (rechts, Aarau) gegen Bénédicte Simon (links, Servette). Bild: Alexander Wagner

Und dann kam der Treffer doch noch. Nachdem die Red Boots in den vorangegangenen 87 Minuten offensiv wenig ausrichten konnten und Servette durch die Tore von Cristina Libràn und Magdalena Sobal komfortabel mit 2:0 führte, schien das Spiel bereits gelaufen, die Gedanken schon beim Rückspiel. Bis sich Alketa Rama nach einem Pass von Tabea Schütt im Strafraum durchtanken und zum so wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2 einnetzen konnte. Trotz Niederlage verlassen die Red Boots den Platz mit ungebrochenem Optimismus.


Jubel nach dem Anschlusstreffer.    Foto Vivienne Dörfler
Jubel nach dem Anschlusstreffer. Foto Vivienne Dörfler

Servette dominierte, ohne wirklich gefährlich zu werden

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar, die Rollen verteilt: Aarau empfing als krasser Aussenseiter die souveränen Quali-Siegerinnen aus Genf. Jene Genferinnen, welche in der gesamten Qualifikation nur ein Spiel verloren hatten und die klar beste Offensive und Defensive der Liga stellten. Diese Übermacht zeigte sich auch in der ersten Halbzeit. Servette dominierte das Spiel nach Belieben, die Red Boots fanden vor allem offensiv nicht statt. Bezeichnend dafür stand die glücklose Anja Klingenstein, welche Mal für Mal von den Genfer Innenverteidigerinnen Ana Jelencic und Amina Muratovic abgelaufen wurde.

Aber: Der hochgehandelte Angriff der Gäste glänzte ebenfalls nicht. Zwar gelangen schöne Kombinationen über das gesamte Spielfeld, der letzte Pass und der letzte Schuss blieben aber lange ungefährlich. Auch, weil Aarau defensiv äusserst solide stand und ein weiteres Mal solidarisch verteidigte. So dauerte es 15 Minuten, bis Servette zu seiner ersten nennenswerten Möglichkeit kam: Jelencic schlug einen langen Ball über das gesamte Spielfeld zu Magdalena Sobal, welche Michelle Stierli überlief und aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Red-Boots-Goalie Lorena Barth war aber zur Stelle und entschärfte den Schuss.


Torhüterin Lorena Barth zeigt wieder eine hervorragende Leistung.    Foto Vivienne Dörfler
Torhüterin Lorena Barth zeigt wieder eine hervorragende Leistung. Foto Vivienne Dörfler

Die Aarau-Schlussfrau zeigte heute eine weitere bärenstarken Leistung, welche in der 18. Minute ihren Höhepunkt fand: Nach einem Zweikampf mit Celia Hofer kam Servette-Flügelspielerin Therese Simonsson im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Aleksander Vidic zeigte sofort auf den Punkt, Elfmeter für Servette. Kapitänin Daïna Bourma lief an und sah ihren Schuss von Lorena Barth glänzend pariert. Der halbhoch nach rechts geschossene Strafstoss war gewiss nicht schlecht geschossen, umso stärker war Barths Parade.


Den gewünschten Aufwind verlieh diese Rettungstat indes nicht. Bis zur 41. Minute dauerte es, bis es zu einer Aktion kam, welche als mehr als eine blosse Halbchance eingestuft werden konnte. Cristina Libràn fasste sich ein Herz und zog aus etwa 25 Metern ab. Der Schuss wurde lang und länger und senkte sich schlussendlich für Barth unhaltbar in die rechte obere Ecke. Ein Traumtor, welches Servette kurz vor der Pause doch noch in Führung brachte. Die Spanierin zeigte ihre Schusskünste wenig später gleich noch einmal: Einen Freistoss aus 20 Metern zirkelte sie an die Querlatte. Glück für Aarau, dass es zur Pause nicht schon 0:2 stand.


Die Defensive wurde zunehmend gefordert.    Foto Vivienne Dörfler
Die Defensive wurde zunehmend gefordert. Foto Vivienne Dörfler

Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit wurde doch noch belohnt

Nach dem Seitenwechsel schien Trainer Jürgen Seeberger die richtigen Worte gefunden zu haben, denn Aarau startete engagiert und hielt allgemein besser mit. Dadurch flachte das Spiel ab, beide Seiten waren darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Dadurch dauerte es bis zur 77. Minute, bis es wieder brandgefährlich wurde: Einen kurzen Moment blieb Aarau unkonzentriert, was von den Cupsiegerinnen schonungslos ausgenutzt wurde. Ein langer Ball auf Magdalena Sobal reichte, um die gesamte Verteidung auszuhebeln. Der Schuss in die rechte untere Ecke war für Barth unhaltbar. 0:2, das Spiel schien gelaufen und die Ergebnisse aus der Qualifikation gegen Servette (1:4 im Hinspiel, 0:3 im Rückspiel) schienen sich zu wiederholen.


Aber nicht heute. In der besagten 87. Minute schoss Alketa Rama den viel bejubelten Anschlusstreffer und löste ein Red-Boots-Schlussfeuerwerk aus, welches schlussendlich am Resultat aber nichts mehr änderte. Dennoch können die Red Boots erhobenen Hauptes in die Westschweiz reisen. Auch Trainer Jürgen Seeberger ist zufrieden: «Das Team hat alles reingehauen. Das ist im Fussball das Entscheidende und das Team hat das heute gezeigt. Servette ist eine Mannschaft mit riesiger Qualität und wir haben uns mit Händen und Füssen gewehrt. Wir haben nicht viel zugelassen, aber sobald wir ihnen Raum geben, dann wird es gefährlich. Wir müssen das Rückspiel diszipliniert angehen und auf unsere Chance warten.»


Trainer Jürgen Seeberger.    Foto Vivienne Dörfler
Trainer Jürgen Seeberger. Foto Vivienne Dörfler

Lorena Barth doppelte nach: «Es war ein kämpferisches Spiel. Wir haben nicht viel zugelassen und dank dem 2:1 ist die Ausgangslage für das Rückspiel offen. Servette und alle anderen haben gesehen, was wir können. Sie haben gesehen, wie gut wir spielen können, wenn wir in Ballbesitz sind und wie kompakt wir verteidigen. Wenn wir das so im Rückspiel abrufen können, dann ist viel drin.»


Wir danken unseren Partnern

akb.jpg
aew-logo.png
radioargovia2.jpg
Unknown.png
bottom of page