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AXA Women's Super League

Samstag, 14. Februar 2026

FC Aarau Frauen - Servette FC Chênois Féminin

FC Aarau Frauen - Servette FC Chênois Féminin

Samstag, 14. Februar 2026

Kick-off 16:30 Uhr

Sportanlage Schachen, Aarau - Kunstrasen

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im vierzehnten Spiel der AXA Women's Super League zu Hause auf die Frauen aus Genf. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

Matchball Plus:


Matchball:


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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


«Es ist bitter»: FC Aarau Frauen verlieren auch gegen den Leader Servette


Die Red Boots müssen sich im ersten Heimspiel in dieser Rückrunde gegen den Tabellenersten geschlagen geben. Sie verlieren mit 0:3 deutlich gegen Servette FC Chênois Féminin.


Bericht AZ; Soraya Sägesser


Telegramm


Aarau - Servette 0:3 (0:2)


Schachen - 140 Zuschauer - SR: Florian Fuss - Tore: 16. Sobal 0:1. 39. Sobal 0:2. 60. Simonsson 0:3.


Aarau: Barth; Asgeirsdottir, Hofer, Jäggi, Stierli (63. Bangerter); Gartmann (46. Do Sul), Reinschmidt, Widmer (63. Blöchlinger); Schütt, Hoti, Klingenstein (77. Rama).


Servette: Salon Marcuello; Bourma, Jelencic, Gimenez Gamboa, Simon; Misini, Libràn Quiroga (68. Bekhaled), Nakkach (85. Muratovic); Martinez Salinas (46. Marinelli), Sobal, Simonsson (61. Salomon).


Bemerkungen: 41. Misini (Verwarnung). 54. Widmer (Verwarnung). 81. Nakkach (Unsportliches Verhalten).


Der Matchball Plus wurde heute gesponsored von der Aargauische Kantonalbank, mit Florian Grütter als Vertreter AKB.


Fotos Sandro Stamm:


Bilder


Fotos Vivienne Dörfler:



Fotos Marco Montagnolo:



Fotos Manuel Gartmann:


Es ist bitter, obwohl wir gute Chancen hatten», sagt Torhüterin Lorena Barth nach der Niederlage. Video: Soraya Sägesser

AWSL Play

Am Tag der Liebe blieb der Schachen frei von Rosen und Romantik. Statt netten Gesten verteilte der Tabellenführer Servette FC Chênois Féminin harte Zweikämpfe – und liess dem FC Aarau Frauen auf heimischen Schachen weder Punkte noch Tore zurück.


Red-Boots-Torhüterin Lorena Barth musste gleich drei Treffer gegen Servette hinnehmen.    Bild: Alexander Wagner
Red-Boots-Torhüterin Lorena Barth musste gleich drei Treffer gegen Servette hinnehmen. Bild: Alexander Wagner

Einer dieser Zweikämpfe hatte es in sich, als die Genferin Elodie Nakkach zuerst Rita do Sul foulte und sie danach bei einem Entlastungsfreistoss blockierte. Weder Worte noch eine Rangelei brachten sie weg von der Position, deshalb zückte der Schiedsrichter die gelbe Karte wegen Unsportlichkeit.


«Es war eine harte und körperliche Partie», bilanziert die Torhüterin Lorena Barth nach der Partie. Barth musste einmal mehr in dieser Saison einstecken. Schon zu Beginn der Partie machten die Gäste mächtig Druck. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer im Schachen fiel. Nach 16 Minuten war es so weit: Nach einer Flanke stand die Aargauer Verteidigung wie versteinert im Strafraum. Magdalena Izabela Sobal schob ohne Probleme den Ball zur Führung ins Tor.


Aarau scheitert knapp am Pfosten

Dass Servette eine der effizientesten Mannschaften der Liga ist, kann nicht geleugnet werden. Vor dem Spiel reisten sie mit 35 Punkten aus 13 Spielen als Tabellenführerin nach Aarau. 33 erzielte Treffer bei nur vier Gegentreffern zeigen die Dominanz von Servette. Bei den Red Boots liest sich diese Statistik fast umgekehrt. Mit drei Punkten liegen sie nach 12 Spielen im Tabellenkeller. 21 Tore erhielten die Aarauerinnen und sechs schossen sie.


Die beiden Teams schenkten sich nichts.    Bild: Alexander Wagner
Die beiden Teams schenkten sich nichts. Bild: Alexander Wagner

Einen siebten Treffer in dieser Torstatistik hatte Neuzugang Tabea Schütt in der 23. Minute auf dem Fuss. Nach einem schlecht gespielten Eckball der Servette-Frauen konnte Anja Klingenstein abziehen. Sie sprintete einmal quer durch den Platz und fand dort Schütt als Abnehmerin. Die deutsche Stürmerin hatte zwar viel Freiraum, traf aber nur den Pfosten.


Diese Aktion brachte den Aarauerinnen eine Portion Selbstvertrauen als Underdog. Sie zeigte, dass auch das grosse Servette zu schlagen wäre. Dafür mussten die Red Boots auf Fehler der Gäste warten – doch von denen gab es in der Partie wenige. Die Fehler des Heimteams wurden hart bestraft. Etwa als Lorena Barth den Ball in der 39. Minute abstiess, dieser via Kopfball wieder vor ihr und nach einem Schuss der Genferin Magdalena Izabela Sobal hinter der Torlinie zum Liegen kam.


Der Frust nach einem weiteren Servette-Treffer ist bei den Red Boots gross.   Bild: Alexander Wagner
Der Frust nach einem weiteren Servette-Treffer ist bei den Red Boots gross. Bild: Alexander Wagner

Drei dumme Tore führen zur Niederlage

«Wir haben wieder drei dumme Tore erhalten», sagt Barth. Das dritte Tor folgte erst in der 60. Minute und knallte wie schon bei Aaraus Chance in der ersten Halbzeit an den Pfosten. Anders als bei den Red Boots prallte der Ball danach ins Tor. «Es ist bitter, obwohl wir gute Chancen hatten», sagt die Torhüterin weiter.


Julie Gartmann möchte den Ball erobern.    Bild: Alexander Wagner
Julie Gartmann möchte den Ball erobern. Bild: Alexander Wagner

Zwar war das Resultat mit 0:3 deutlich, doch Aarau hielt gut dagegen. Vielmals fehlte wie schon während der ganzen Saison der letzte Abschluss. Vanesa Hotis Traumflanken kamen fast alle perfekt vor das Tor, doch meist waren die Servette-Frauen die Abnehmerinnen dieser Bälle.


«Es ist wichtig, dass wir auf die positiven Sachen schauen und als Team zusammenbleiben», sagt Barth. Während Servette kalt und effizient agierte, blieb Aarau am Tag der Liebe nur der Kampfgeist – und der Glaube daran, dass sich harte Arbeit bald auszahlen wird.


Wir danken unseren Partnern

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