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AXA Women's Super League

Freitag, 20. Februar 2026

FC Luzern Frauen - FC Aarau Frauen

FC Luzern Frauen - FC Aarau Frauen

Freitag, 20. Februar 2026

Kick-off 20:15 Uhr

Sportanlage Kleinfeld, Kriens - 1

Die Red Boots Aarau - FC Aarau Frauen treffen im elften (Nachtrags-)Spiel der AXA Women's Super League auswärts auf die Frauen aus Luzern. Das Spiel kann als AWSL-Play/SRG-Liveübertragung (Livestream) verfolgt werden.

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Berichte, Highlights und Bilder

Matchbericht


«Jetzt gibt es Party»: Die FC Aarau Frauen feiern gegen Luzern den ersten Saisonsieg


Mit einem 3:2 gegen Luzern gelingt den Red Boots auswärts der Befreiungsschlag. Dank der drei Punkte geben sie die rote Laterne ab und liegen auf dem neunten Tabellenplatz.


Bericht AZ; Soraya Sägesser


Telegramm


Luzern - Aarau 2:3 (1:0)


Sportanlage Kleinfeld, Kriens - 360 Zuschauer - SR: Leonora Ismaili - Tore: 19. Schallberger 1:0. 49. Schütt 1:1. 64. Widmer 1:2. 87. Widmer 1:3. 88. Brülhart 2:3.


Luzern: Kramoviku; Sperlich, Häring, Knapp, Rickenbach (61. Sager); Ruf, Fetaj, Kenel (62. Reger); Rondalli (62. Schnider), Carp, Schallberger (78. Brülhart).


Aarau: Barth; Asgeirsdottir, Hofer, Stierli, Bangerter (85. Jäggi); Do Sul (72. Gartmann), Reinschmidt, Widmer (93. Blöchlinger); Schütt (93. Pfannschmidt), Hoti, Klingenstein (46. Rama).


Bemerkungen: 45. Hofer (Gelb, Grobes Spiel). 78. Schnider (Gelb, Grobes Spiel). 96. Stellato (Gelb, Reklamieren)




Bilder


Fotos Marco Montagnolo:




AWSL Play

Nathalie Widmer (rechts) und Fabienne Bangerter jubeln nach dem Doppelpack von Widmer.   Bild: Alexander Wagner
Nathalie Widmer (rechts) und Fabienne Bangerter jubeln nach dem Doppelpack von Widmer. Bild: Alexander Wagner

Eigentlich sind die FC Aarau Frauen nicht dafür bekannt, dass sie viele Tore schiessen. Das Nachholspiel gegen die Luzern Frauen sollte aber anders sein. Gleich drei Treffer verzeichneten die Red Boots gegen die Luzernerinnen. Als der Schlusspfiff ertönte, stürmte das ganze Team auf den Rasen. Alle lagen sich in den Armen. Der erste Saisonsieg ist Tatsache. «So ab in die Kabine, jetzt gibt es Party», gab Aaraus Trainer Jürgen Seeberger seine letzte Anweisung an diesem Abend durch.


Über den Fussballrasen in Kriens ertönten Pauken- und Trommelschläge im Sekundentakt. Die Luzerner Fasnacht ist zwar vorbei, ein Aarau-Fan schlug an diesem Abend aber dennoch mächtig in die Felle. Damit wollte er nicht nur den Takt in dieser Nachholpartie angeben, sondern die Red Boots zum ersten Saisonsieg peitschen.


Aarau feiert den ersten Saisonsieg.   Bild: Alexander Wagner
Aarau feiert den ersten Saisonsieg. Bild: Alexander Wagner

«Jetzt spielt er dann gleich Hells Bells von AC/DC», witzelt ein Mann im Publikum, deutlich amüsiert von der Showeinlage des Aarau-Fans. Die Luzernerinnen schienen sich jedoch davon nicht irritieren zu lassen, sind sie sich doch die Klänge von der Fasnacht noch gewöhnt. Das Heimteam startete offensiver in die Partie, Aarau fand aber schnell den Tritt nach vorne. Das Spielrezept fanden sie zunächst aber nicht.


In der zweiten Halbzeit fand Aarau das Rezept

Nach 19 Minuten tänzelte die Luzernerin Ramona Schallberger die Aarau-Verteidigung aus. Als sie eine freie Lücke fand, schoss sie und traf zur Führung die rechte Ecke. Die gedämpfte Stimmung widerspiegelte auch die tiefen Töne, die der Red-Boots-Fan anstimmte. Aarau zeigte daraufhin eine lange Druckphase, aber ohne Abschluss. Erst kurz vor der Pause wurden die Gäste erstmals gefährlich. Zuerst scheiterte Nathalie Widmer an der Luzerner Torhüterin, dann verpasste Anja Klingenstein mit spitzem Winkel das leere Tor.


Trainer Jürgen Seeberger gibt Alketa Rama die letzten Anweisungen.   Bild: Alexander Wagner
Trainer Jürgen Seeberger gibt Alketa Rama die letzten Anweisungen. Bild: Alexander Wagner

Aarau drückte auch in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff traf Tabea Schütt zum 1:1. Der Ball gelangte zuerst nach einer Flanke in den Strafraum, wo niemand so recht wusste, was damit anzufangen war. Der Aarauer Winterzugang drückte die Kugel im Fallen über die Linie. Nach fünf torlosen Meisterschaftspartien konnten die Red Boots wieder jubeln.


Es war aber nicht der letzte Jubel an diesem Abend. Dieses Tor schien Aarau wie von einem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Das Team von Jürgen Seeberger spielte wie verwandelt. So verwandelt, dass selbst die einfachsten Chancen nun im Tor landeten. Was bei den Red Boots in dieser Saison noch harzte, schien plötzlich zu gehen: das Toreschiessen. Der Ball kam in der 64. Minute nach einer Flanke auf den Kopf von Fabia Reinschmidt. Sie legte ihn perfekt vor Nathalie Widmer, welche die Kugel nur noch mit einem kleinen Kick über die Linie bringen musste. Die Mittelfeldspielerin war es, die in der 87. Minute nochmals nachdoppelte.


Die Partie war nach diesem 3:1 aber noch nicht zu Ende. Die Luzernerinnen kamen mit Bettina Brülhart nochmals zum Anschlusstreffer. Die folgenden Minuten waren für die Red Boots ein Zeitspiel, so mussten sie die Führung nur noch über die Zeit bringen. Nach dem Schlusspfiff waren es die ersten drei Punkte in dieser Saison. Damit kann Aarau wieder Thun überholen und die rote Laterne am Tabellenende abgeben.

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